Traumasensible, systemische Aufstellungsarbeit
In der traumasensiblen, systemischen Aufstellungsarbeit entsteht Raum, um deine innere Welt sichtbar zu machen – achtsam, behutsam und in deinem eigenen Tempo.
Durch diese Arbeit wird erfahrbar, was dich im Inneren blockiert und wie sich Anteile in dir wieder verbinden und integrieren können.
In Präsenz & Online
Der Unterschied zur klassischen Familienaufstellung
Klassisch
Die klassische systemische Aufstellung nach Bert Hellinger richtet den Blick auf das äußere Familiensystem – auf Eltern, Kinder, Ahnen und generationsübergreifende Dynamiken.
Ihr Ziel ist es, Ordnung und Frieden im Familiensystem wiederherzustellen und unbewusste Verstrickungen zu lösen.
Traumasensibel
Die traumasensible, systemische Aufstellungsarbeit hingegen richtet den Fokus nach innen – auf deine inneren Anteile.
Diese Anteile können sein:
- verletzte oder traumatisierte Anteile,
- überlebende oder schützende Anteile,
- und dein gesunder, kraftvoller Anteil.
Unsere Kunden
Wir sind erfahren, verlässlich sowie fokussiert auf gute Ergebnisse und wissen es zu schätzen, mit großartigen Kunden zusammenzuarbeiten.
In der Aufstellung werden diese inneren Anteile sichtbar gemacht, sodass sie sich sehen, verstehen und miteinander verbinden können.
Wenn sie wieder in Beziehung treten, entsteht innere Einheit, Ruhe und Leichtigkeit – und oft lösen sich genau dort die Blockaden, die uns im Außen zurückgehalten haben.
Denn was uns stoppt, liegt selten außerhalb von uns – sondern meist in einem Anteil, der noch im Überlebensmodus feststeckt.
Wenn dieser Anteil gesehen, gewürdigt und gehalten wird, kann Heilung beginnen.
Nach über 15 Jahren persönlicher Erfahrung in dieser Arbeit begleite ich heute Menschen mit tiefer Dankbarkeit auf ihrem Weg zu mehr Bewusstsein, Verbindung und innerer Freiheit.
Diese Aufstellungsarbeit ist Teil meiner Retreats und wird zusätzlich regelmäßig in Präsenz sowie online angeboten.
Informationen
Lass uns über deine Teilnahme sprechen und melde dich telefonisch bei mir.
Aufsteller
150 Euro netto
Stellvertreter
20 Euro netto
Aufstellungs-Termine
Online
20.02.2026 - Zoom
beendet
09.01.2026 - Zoom
beendet
Weitere Onlinetermine bitte anfragen.
Präsenz
03.05.2026 - Yogaraum Malmsheim
beendet
14.06.2026 - Yogaraum Malmsheim
Beginn 14 Uhr
Aufstellungen, anschließend Herzmeditation von Osho und Stille.
26.07.2026 - Yogaraum Malmsheim
Beginn 14 Uhr
Aufstellungen, anschließend Herzmeditation von Osho und Stille.
Fallbeispiel aus der Praxis (traumasensibel, anonymisiert)
Datum der Aufstellung: 25. Januar 2026
Ausgangslage / Anliegen: Wunsch nach mehr Verbundenheit – insbesondere im Verhältnis zum älteren Sohn (22), das seit dem Auszug aus dem gemeinsamen Zuhause deutlich kälter und distanzierter geworden war.
Ausgangssituation
Nach dem Auszug war die Beziehung zum älteren Sohn über längere Zeit von Rückzug, Distanz und unausgesprochenen Spannungen geprägt. Er wirkte häufig passiv-aggressiv, meldete sich kaum, wich Kontaktangeboten aus („Ich schaue in meinen Kalender“ – ohne Rückmeldung) und begegnete der Mutter bei Besuchen eher abwehrend.
Für ihn war der Auszug emotional schwer einzuordnen. Obwohl er bereits erwachsen ist, blieb ein Gefühl von Wut und Unverständnis bestehen. Gleichzeitig stand er in der Familie spürbar unter Druck: Er versuchte, den jüngeren Bruder emotional aufzufangen, der als ausgeprägtes „Mamakind“ den Auszug besonders belastend erlebt hatte.
Fokus der Aufstellung
In der Aufstellung zeigte sich deutlich: Der nächste stimmige Schritt war nicht, den Kontakt zum Sohn „zu reparieren“, sondern zunächst Verbundenheit zur eigenen inneren Welt aufzubauen.
Es wurde sichtbar, dass echte Beziehung im Außen oft erst dann möglich wird, wenn im Inneren Stabilität, Selbstkontakt und Selbstfürsorge wieder tragfähig sind. Die Botschaft der Aufstellung war: Erst zu mir – dann zu den anderen.
Integration nach der Aufstellung
In den Tagen nach der Aufstellung wurde der Fokus bewusst auf Selbstkontakt gelegt: Stille, Reflexion, Mustererkennen, innere Orientierung und das Erlauben, sich zunächst um sich selbst zu kümmern.
Beobachtete Veränderungen im System
Bereits ca. 1,5 Wochen nach der Aufstellung zeigte sich eine überraschende Veränderung:
Bei einem Besuch (unangekündigt für den älteren Sohn) kam dieser plötzlich von sich aus an die Tür, suchte Kontakt und begrüßte seine Mutter freundlich: „Mama, ich habe gehört, du bist da. Hi!“
Er sprach außerdem eigeninitiativ an, dass er in seinen Kalender schauen wolle, um ein Treffen zu planen – diesmal spürbar ernsthaft und verbindlicher.
Nachfolgendes Treffen
Etwa drei Wochen nach der Aufstellung kam es zu einem gemeinsamen Treffen. Zu Beginn war die Stimmung noch vorsichtig und etwas schleppend – doch dann suchte der Sohn von sich aus das Gespräch.
Er stellte Fragen, wollte verstehen, warum der Auszug passiert ist, und teilte erstmals deutlicher seine Wut und sein inneres Erleben. Er sprach auch darüber, wie schwer es für ihn war, den jüngeren Bruder zu stabilisieren.
Für einen introvertierten jungen Mann, dem es schwerfällt, Gefühle zuzulassen oder darüber zu sprechen, war dies ein großer Schritt.
Weiterer positiver Effekt
Auch die Beziehung zum jüngeren Sohn begann sich zu verändern: Er besucht die Mutter inzwischen erstmals alleine und übernachtet sogar bei ihr.
Fazit
Dieses Beispiel zeigt, wie eine traumasensible systemische Aufstellung nicht über Druck oder „Machen“ wirkt, sondern über eine Veränderung im inneren Feld.
Wenn der Fokus von „Ich muss das im Außen lösen“ hin zu „Ich darf zuerst bei mir ankommen“ wechselt, können sich Beziehungen im System oft schneller und organischer bewegen, als es über Gespräche, Erklärungen oder Appelle möglich wäre.
Wichtig: Jede Aufstellung wirkt individuell. Dieses Beispiel ist eine persönliche, anonymisierte Erfahrung und ersetzt keine Therapie.
Mir ist wichtig, dass Sie sich mit Ihrer Entscheidung für ein Coaching wirklich wohlfühlen.
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